Brennstoff-Evolution: Vom Holzscheit zu den Pellets

Gute Ideen sind oft sehr einfach. Zuweilen sind es auch schlichte Abwandlungen bereits existierender Ideen, die neu überdacht und zeitgemäß angepasst werden. So war es auch mit den Holzpellets. Am Anfang war das Holzscheit, das man zum Feuermachen benutzte. Mit Kienspänen oder Papier entzündete man es. Das verlangte jede Menge Holzhacken und ein dreijähriges Ablagern des frischen Holzes. In heutiger Zeit kann man einfach eine Tonne Holzpellets für den modernen Pelletofen bestellen, diese sauber im Keller lagern und hat jederzeit einen umweltfreundlichen Brennstoff vorrätig.

Die Evolution vom Holzscheit zum Pellet in der Heizungstechnologie war so nahe liegend wie simpel – und doch veränderte sie alles! Im industriellen Bereich wurden Holzpellets schon länger zum Befeuern von Anlagen benutzt. Auf die Idee, einen Pelletofen für den Heimbedarf zu entwickeln, kam aber erst ein amerikanischer Flugzeugingenieur. Das war in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Als der Ingenieur seine Neuentwicklung – ebenfalls basierend auf alten Ideen – auf einer Messe vorstellte, konnte er gleich mit 1000 Kaufverträgen nach Hause fahren. Die Idee, mit dem Pellet Wohnungen zu beheizen, war in die Tat umgesetzt. In Deutschland sorgte die Wismarer German Pellet GmbH für den Fortgang der Heizungsevolution. Als größter deutscher Hersteller von Pellets mit vier eigenen Werken zur Herstellung der Presslinge versorgt die German Pellets GmbH den europäischen Markt. Immer mehr Hausbesitzer und Firmeninhaber stellen auf die umweltfreundliche Pelletbeheizung um. Der Grund: Pellets aus Holz sind 25% kostengünstiger als Öl- und Gasheizung. Die Fernwärme ist noch teurer als diese, immerhin aber keine die Umwelt schädigende Ressource, die in absehbarer Zeit versiegen wird. Die Investition für eine Holzpelletheizung ist noch hoch, wird aber beispielsweise bei Umstellung der Beheizung in Altbauten vom Staat unterstützt. In neuen Häusern kann man schließlich gleich eine Heizung einbauen, die Pellets benötigt. Es entstehen keine Umrüstungskosten und die Umwelt kann von vorne herein berücksichtigt werden. Marode Öl- oder Gasheizungen verschlechtern die Klimabilanz, der Wechsel auf eine umweltfreundlichere Technologie wird belohnt. Zudem sorgt das Holzpellet dafür, dass die Abhängigkeit des Staates von den Lieferanten fossiler Brennstoffe verkleinert wird.

Pellets sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch energiereich, kostengünstig, sauber und leicht zu handhaben. Das Holzpellet ist die moderne und zukunftsfähige Form des Heizens. Man muss noch nicht einmal Wälder opfern, um es herzustellen. Bei der German Pellet GmbH stellt man die kleinen Presslinge aus Holzresten her, die in der Holzverarbeitung in Mengen anfallen. Man kann bereits heute mehrere zehntausend Haushalte mit Holzpellets versorgen. Für alle, die ein Haus mit maroder Heizungsanlage erben werden, ist dies die gute Nachricht: Die Evolution der Brennstoffe hilft ihnen!

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